Fibroblasten auf einer plasmabeschichteten Titanoberfläche. Foto: PlasmatreatFibroblasten auf einer plasmabeschichteten Titanoberfläche. Foto: PlasmatreatFibroblasten auf einer plasmabeschichteten Titanoberfläche. Foto: Plasmatreat
Autor: Christian Buske, 14. Januar, 2016 10:42

Titandioxid-Beschichtungen in der Medizintechnik

Titandioxid ist ein biologisch unbedenkliches und chemisch stabiles Material, welches in der Medizintechnik bis hin zur Katalyse eingesetzt wird. Die besondere Eigenschaft des Titandioxids, neben der hervorragenden Biokompatibilität, ist der photokatalytische Effekt (durch Anregung von Licht wird ein Stoff zersetzt).

Titandioxid-Schichten sind Allrounder. Sie können in der Medizintechnik zur Beschichtung von Hüftimplantaten, Knochenschrauben, Dentalimplantaten etc. eingesetzt werden oder für medizinisches Equipment wie Skalpelle, Pinzetten, Wundverbände und Zangen. Gründe hierfür sind eine hohe Biokompatibilität und ein gutes Anwachsverhalten des Gewebes auf den Implantaten.

Des Weiteren können sie im Life Science Bereich aufgrund des photokatalytischen Effektes als antibakterielle Schicht auf Oberflächen eingesetzt werden. Aufgrund der jahrelangen Übernutzung von Antibiotika und der daraus resultierenden Immunisierung spielen solche Oberflächen eine große Rolle, um Infektionen zu vermeiden. Beispiele sind die Beschichtung von medizinischen Oberflächen in Krankenhäusern oder Arztpraxen. Auch im privaten Gebrauch sind antibakterielle Beschichtungen zum Beispiel auf Türgriffen, Lichtschaltern, Küchenflächen oder im Sanitärbereich stark im Kommen.

Titandioxid-Oberflächen werden außerdem zur Katalyse von Wasser angewandt und können aufgrund ihrer Superhydrophilie auch als selbstreinigende Oberflächen dienen. Die Besonderheit an plasmabeschichteten Titandioxid-Oberflächen ist, dass sie auch bei sichtbarem Licht ihre Effekte aufweisen. Bei gängigen Beschichtungsarten kommen diese nur unter UV-Licht oder durch aufwendige Dotierung, auch bei sichtbarem Licht, zum Vorschein.

Plasmatreat ist es gelungen Titandioxid-Schichten mittels Openair® Plasma auf eine Oberfläche aufzutragen und somit einen Beitrag zur Forschung&Entwicklung von Hygiene- und Medizintechnik zu leisten.

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Die Plasmatreat GmbH ist ISO 9001 zertifiziert. Foto: FotoliaDie Plasmatreat GmbH ist ISO 9001 zertifiziert. Foto: FotoliaDie Plasmatreat GmbH ist ISO 9001 zertifiziert. Foto: Fotolia
Autor: Anja Lömker, 15. Oktober, 2015 13:19

Die neue DIN 2304: Chancen für industrielle Klebprozesse und Oberflächenvorbehandlung

Wenn ein Klebprozess nicht das hält was er verspricht, liegt die Ursache vermeintlich am Klebstoff. Inzwischen ist jedoch deutlich geworden, dass die wesentlichen Fehler bei industriellen Verklebungen nicht am Material liegen, sondern an der jeweiligen Anwendung und Fehlern in der Oberflächen-vorbehandlung. Hier soll nun die angekündigte Norm 2304 anknüpfen.

Der Kerngedanke der ISO 9001 ist die Beherrschung von Prozessen durch ein gelebtes, umfassendes Qualitätsmanagement. Kleben gilt als „spezieller Prozess“, da es keine 100%ige zerstörungsfreie Prüftechnik gibt. Die DIN 2304 soll nun zum einen dazu beitragen, dass das Image des Klebens verbessert wird und Kunden und Auftraggeber mehr Vertrauen zu dem jeweiligen Klebprozess aufbauen. Die Norm ist branchenunabhängig und konzentriert sich u.a. auf die Qualität der Klebeprozesse und die Qualität der zu verarbeitenden Oberflächen.

In den vergangen Jahren hat sich gezeigt, dass eine Openair®-Plasmavorbehandlung bei unterschiedlichsten Oberflächen nicht nur zu einer optimalen Haftung in nachfolgenden Klebeprozessen führt, sondern darüber hinaus zu einer klaren Qualitätssicherung. Auf der diesjährigen „Bondexpo 2015“ wurde deutlich, dass die DIN 2304 in aller Munde ist. Die Erwartungshaltung der Anwender ist positiv gestimmt.

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Autor: Joachim Schüßler, 19. Juni, 2015 14:57

Elektromobilität in der Automobilindustrie

Elektromobilität, vernetztes und automatisiertes Fahren sind die Innovationstreiber in der Automobilindustrie. Die deutsche Automobilindustrie treibt die Entwicklung der Elektromobilität mit großem Engagement voran, denn Klimaschutz, knapper werdende fossile Brennstoffe und ein erhöhter Mobilitätsbedarf durch steigende Bevölkerungszahlen erfordern neue Lösungen und alternative Antriebe. Elektrifizierte Fahrzeuge können einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und zur Emissionsreduzierung leisten. Deshalb sind sie fester Bestandteil der Fächerstrategie der deutschen Hersteller und Zulieferer.

Die Elektrifizierung von Fahrzeugen gewinnt zunehmend an Bedeutung und unterstützt die Entwicklung des Gesamtsystems Elektromobilität. In diesem Gesamtsystem werden elektrische Fahrzeuge von Plug-In Hybriden, über Range Extender-Fahrzeugen bis hin zu batterieelektrischen Fahrzeugen und Brennstoffzellenfahrzeugen mit dem Energiesystem und dem Verkehrssystem vernetzt.

Was das für die Qualität und Quantität der neuen Baugruppen bedeutet, kann man noch nicht absehen. Sicher ist aber, dass die Herstellung dieser Einheiten sowohl preislich als auch technisch ausgereizt werden müssen. Aluminium, Kunststoffe und vor allem Biokunststoffe werden die Zielmaterialien der Zukunft sein. Für die Verarbeitung der Materialien muss eine optimale Klebtechnik gewährleistet sein. Kleben und dichten erfordern eine saubere und aktive Oberfläche.

Andere Bauteile benötigen eine funktionale Schicht: die AntiCorr® Beschichtungstechnologie trägt eine korrosionsinhibierende Schicht auf verschiedene Metalle auf, so dass sie vor Korrosion geschützt und anschliessend in nachfolgenden Prozessen verklebbar sind.

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Autor: Willy Bader, 10. Juni, 2015 11:34

Erstöffnungsschutz – jetzt auch bei Selbstklebeetiketten

Mit neuen Technologien und Materialien übernehmen moderne Verpackungen immer neue Aufgaben. Zum Beispiel im Kampf gegen Produktpiraten oder zur Sicherung des Produktes vor unsachgemäßer Verwendung. Selbstklebetiketten werden mehr und mehr als wirksamer Erstöffnungsschutz verwendet. Pharma setzt auf Sicherheit bei Faltschachteln – die Chemie noch mehr.

Ein Beispiel bei Schraubverschlüssen:
Durch die Vorbehandlung mit Openair®-Plasma haften die Etiketten auch auf kleinen Durchmessern und engen Radien. Selbst die kritischen Zonen am Anfang und am Etikettenende haften, es steht nichts mehr ab. Das Etikett sitzt absolut manipulationssicher.

Die mechanische und elektrische Integration des Systems von Plasmatreat ist einfach. Die Vorbehandlung der Verschlüsse geschieht OFF -Line oder IN- Line, direkt und als Teil in der Etikettiermaschine. Die Vorbehandlung der Klebeflächen wird somit Teil des Prozesses und dient der absoluten Produkt- und Kundensicherheit.

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Autor: Bas Buser, 19. Mai, 2015 13:51

Plasma zur Verbesserung der Druckqualität auf Glas

Nach langer Forschung- und Entwicklungszeit kann nun auch die Adhäsion von UV-gehärteten Farben auf Glas durch digitales Drucken veredelt werden. Hierfür wird das Glas zunächst mit Openair® Plasma feinstgereinigt, so dass die Oberfläche für eine anschließende PlasmaPlus® Beschichtung vorbehandelt ist. Die Beschichtung ist durchsichtig und beeinflusst die Transparenz des Glases nicht. Das Glas kann nun wie gewohnt bedruckt werden. Die Beständigkeit und Qualität der Farbhaftung wurde durch unterschiedliche Untersuchungen mit Erfolg getestet.

Wir haben eine limitierte Anzahl an 10x30cm großen Mustern für Sie vorbereitet. Bei Interesse und Bedarf nach weiteren Informationen wenden Sie sich bitte an Herrn Buser.

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Foto: Deutsche StandardsFoto: Deutsche StandardsFoto: Deutsche Standards
Foto: Steffen Burger / Handelsblatt GmbHFoto: Steffen Burger / Handelsblatt GmbHFoto: Steffen Burger / Handelsblatt GmbH
Autor: Sibylle Herden, 13. Februar, 2015 14:31

Weltmarktführer und Future Champion

Anlässlich des „Gipfeltreffen der Weltmarktführer“ in Schwäbisch Hall wurde Plasmatreat Geschäftsführer Christian Buske die Medaille zur Aufnahme in das „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“ überreicht. Die Herausgeber Dr. Florian Langenscheidt und Managementexperte Prof. Dr. Bernd Venohr präsentierten das Werk mit einer feierlichen Buchpremiere in der Kunsthalle Würth.

Nur einen Tag später erhielt Plasmatreat den mit 10 000 Euro dotierten „Würth Future Champion Award 2015“. Die Jury zeichnet mit diesem Preis rasch und nachhaltig wachsende sowie international erfolgreiche deutsche Mittelstandsunternehmen aus, die in den letzten Jahren den Sprung an die Weltspitze geschafft haben. Sie hob für ihre Entscheidung die ungeheure Innovationskraft von Plasmatreat hervor: Mit Aufwendungen von 12 Prozent des Umsatzes für Forschung und Entwicklung und über 90 Patenten ist Plasmatreat Vorreiter auf seinem Markt. Dies findet Bestätigung in der intensiven Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten und Universitäten im In- und Ausland.

Stifter der renommierten Auszeichnung ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG, führender Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial für die professionelle Anwendung. Joachim Kaltmaier, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe, überreichte den Preis an Christian Buske mit den Worten: „Das Unternehmen hat den Nischenmarkt der atmosphärischen Plasma-Oberflächenbehandlung unter Einsatz von Plasmadüsen erfunden und weltweit Standards gesetzt. Dass hier absoluter Unternehmergeist bewiesen wurde, zeigt das jährlich überdurchschnittlich zweistellige Umsatzwachstum.“

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Autor: Bas Buser, 13. Januar, 2015 11:28

Plasmatreat auf Mimaki UV Event in Amsterdam

Dass die Qualität und Beständigkeit von Druckfarben auf Oberflächen durch Openair® Plasma verbessert werden kann, wurde LIVE auf dem Mimaki UV Event in den Niederlanden demonstriert. Der Druckerhersteller lud Gäste aus der Sign-Industrie ein, um über die neuesten Trends und Entwicklungen der UV-Farben Bedruckung zu informieren. Plasmatreat war vor Ort mit einem flat-bed Plasmasystem zur Vorbehandlung der Materialien vertreten, welches im unten stehenden Video ab Minute 03:10 zu sehen ist.

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Christian Buske, Geschäftsführer Plasmatreat GmbHChristian Buske, Geschäftsführer Plasmatreat GmbHChristian Buske, Geschäftsführer Plasmatreat GmbH
Autor: Sibylle Herden, 08. Januar, 2015 11:03

Wissenstausch beim jährlichen Technologie Meeting

Zum diesjährigen Technologie Meeting fanden sich unsere internationalen Vertriebsmitarbeiter und Handelsvertreter aus über 20 Ländern im Park Inn Hotel in Bielefeld ein, um sich zu Anwendungen von Plasma auszutauschen und weiterzubilden. Begleitet wurde die 2-tägige Veranstaltung von Vorträgen aus Wirtschaft und Forschung, u.a. zu den Themen „Kleben im modernen Automobilbau“ (Dr. Horst Stepanski, Stepanski Engineering), „Die Zukunft der Mobilität“ (Dr. Marc Breithecker, BMW Group), „Plasma und Korrosionsschutz“ (Dr. Uwe Lommatzsch, Fraunhofer IFAM), „Kleben von Edelstahl und neuen Materialkombinationen“ (Julius Weirauch, 3M Deutschland GmbH) und „Trends im Plastik“ (Thilo Stier und Edgar Düvel, Akro-Plastic GmbH). Einen Tag vor Beginn des Meetings wurden die Teilnehmer zu einer Werksbesichtigung bei der Firma Miele in Gütersloh eingeladen, wo es um die Produktion von Waschmaschinen ging.

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Autor: Willy Bader, 06. November, 2014 15:30

Plasma bei der Endverpackung aktuell – Eiscreme und tiefgefrorene Lebensmittel sicher verpackt

Aktivierung und Vorbehandlung an der Längsnaht ist für Faltschachtelhersteller bei laminierten und metalliserten Kartonverpackungen inzwischen absoluter Stand der Technik. Weltweit nutzen bereits Faltschachtelhersteller die Vorbehandlungstechnik von Plasmatreat, um die Haftung bei Klebeverbindungen zu sichern. Endverpackung ist überall dort, wo die Produkte hergestellt und tatsächlich in Kartons oder in anderer Form verpackt werden. Besondere Anforderungen gelten für gekühlt oder gefrorene Produkte, wenn eine sichere Haftung beim Kleben in der Endverpackungsmaschine gefordert ist. Die Klebestellen an der Belade- und Entnahmeöffnung ( Seitenlaschen ) der Verpackung muß den gleichen Bedingungen standhalten, wie die Längsnaht. Deshalb werden jetzt die Klebelaschen in der Verpackungsmaschine vor dem Klebstoffauftrag durch atmosphärisches Plasma vorbehandelt. Je nach Form und Funktion der Verpackung werden bis zu 3 Klebstellen benötigt, um die Verpackung sicher zu verschließen.

Verpackungsmaschinen arbeiten entweder getaktet oder kontinuierlich mit Leistungen bis zu 300 Verpackungen pro Minute. Die ersten Plasmatreat Anlagen sind jetzt in der Endverapckung installiert. Die Haftung an den Seitenlaschen / Einschublaschen wurden bei den Verpackungen erfolgreich verbessert.

 

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Autor: Sibylle Herden, 16. Oktober, 2014 10:44

Plasmatreat erstmals auf der Glasstec 2014 in Düsseldorf

Zum ersten Mal stellt Plasmatreat auf der diesjährigen Glasstec 2014 in Düsseldorf Lösungen für Oberflächen aus Glass aus. Zum Beispiel ermöglicht eine selektiv oder vollflächig aufgetragene PlasmaPlus® Beschichtung eine Reduktion der Reflektion von Lichtstrahlen bei Solarmodulen. Dadurch geht weniger Licht an die Atmosphäre verloren, mehr Licht kann absorbiert werden. Darüber hinaus kann eine Haftvermittlerschicht die Oberfläche für eine beständige Verklebung vorbereiten. Wichtig bei der Verklebung von Spacern ist zB die sichere Verklebung der Edelstahl-Diffusionsbarriere, um gegen Korrosion und Feuchtigkeit geschützt zu sein.

Interessenten können – wie bereits auf der K2013 ausgeführt – ihre Material-Muster mitbringen und sie LIVE mit Plasma an unserem Stand G66 in Halle 11 behandeln lassen. Unser Plasma-LIVE Bereich führt Ihnen gerne die Wirkung von Plasma auf ihrer Oberfläche vor.

Fragen Sie noch heute nach einem persönlichen Termin. Wir freuen uns Sie dort zu begrüßen.

 

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parts2clean 13. Internationale Leitmesse für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung
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31. Mai – 10. Juni 2016
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